Alles liegt am Weg

ist am Ende der Titel für unser erstes Album geworden. Aber angekommen sind wir da noch lange nicht.


Hier anhören!


„Alles liegt am Weg“ ist eher ein Zwischenstand, eine Dokumentation unserer musikalischen Reise.

Einen konkreten Plan für die Erstellung des Albums gab es nicht. Manche Lieder haben uns von fast Tag Eins an begleitet, manche haben ihre Form erst während der Aufnahme gefunden.


Das Cover ist von Chris gemalt, inspiriert von einem Bild eines Auftrittes in Zilles Anker

Eine kleine Sache muss ich hier aber zugeben: Ich habe den Titel etwas verhauen.

Ich dachte, dass die so schön betitelte Textbox „Untertitel“ auch wirklich nur einen Untertitel darstellt und ganz klein da steht, wenn man das Album geöffnet hat. Nicht, dass das Überall steht.

Das „Probenraumalbum“ sollte die Aufnahmebedingungen und den Klang der Lieder hervorheben, der unserer Live-Performance sehr nahe kommt.


Aufgenommen hat das ganze für uns der wunderbare Konrad Lempp, der uns den Raum und die Aufnahmetechnik organisiert hat, die Aufnahmeleitung und das Mixen und Mastern übernommen hat. Einfach großartig.

Gedauert hat das ganze 4 Tage. In einem klein-mittelgroßen Raum in der Dresdener Friedrichstadt haben wir uns zusammengesetzt und gespielt, gesungen geschwitzt und zusammengeschustert was das Zeug hielt.

Alles Live, nur wenig später aufgenommen (eigentlich nur Gesang, Solos, ein wenig Percussion und Blasinstrumente. Ist vielleicht doch nicht ganz so wenig).

Herausgekommen sind dabei 11 Lieder:

BOOMBAZOOM

Das Stück ist rein Instrumentell und müsste das zweite Stück jemals gewesen sein. So richtig viel hat sich seitdem nicht verändert, daher war das ganze ein One-Take.

Weiß, dass du weißt

Chaotischer Text, Ideen von verschiedenen Leuten und Änderungen an T-0. Eigentlich so ziemlich DAS GruppeK Lied für mich. Es gibt keine Version davon, die sich genau so wie die andere Anhört.

Any of them things

Das ruhigste Stück des Albums, mit dem angenehmsten Schlussteil. Das Stück profitiert hier sehr von später aufgenommenen Spuren. Nur mein Klaviersolo ging so richtig daneben. Aber wer achtet schon auf ein Solo?

Ohne oder mit dazu

Ehrlich, ich weiß nicht, was Felix Inspiration für die meisten Texte war. Aber der jazzigere Teil ist schön.

Entschuldigungsmelonen

Hier kann ich was sagen! Felix und ich haben in einer WG gewohnt, die sehr hellhörig war. Man könnte jetzt sagen, dass unsere Musik einen großen Effekt auf Menschen hat (vor allem um 23 Uhr). Aber unsere Nachbarn konnten wir trotzdem nicht begeistern.

Nachdem dann doch mal die Nachbarn sich, zwar sehr zu Recht, aber auf seltsame Weise beschwert hatten, wurde eine Melone zur Entschuldigung vorbeigebracht.

Felix Gedanken zum Ereignis wurden hier, nur dezent überspitzt, zum Ausdruck gebracht.

Frost

Ein wenig Depression ist irgenwo auch immer dabei. Kleine Wohnung, kein Geld und ein fehlender Ausweg sind bei Frost Thema.

Kein Bock

Alter, warum muss ich jetzt noch was dazu schreiben? Das hier liest doch eh niemand, außer irgendein Web-Scraper! Daher lasst mich doch einfach in Ruhe! Hört euch das scheiß Lied doch selber an, dann bekommt ihr schon mit was da läuft! Meine Fresse ey.

Brainrot Pirate

Ähh, ja. Ich habe mir jeweils das Lied angehört und in der Zeit den Text für die Infos geschrieben, bei dem Lied habe ich sehr viel Zeit.

Der Künstleeeeeeehhhr [seufzer] hat mir dazu auch nichts weiter gesagt. Ich kann nur sagen, dass ich das Lied bis heute nicht ganz beherrsche.

RENTNERFETZEN

Ich distanziere mich hiermit von jedem Aufruf zur Gewalt in diesem Lied. Wir schätzen unsere Mitmenschen sehr, der Text ist von einem echten Erlebnis inspiriert und in Punk-Manier überspitzt. Wir schätzen so gut wie alle Rentner und Rentnerinnen und wollen sie auf keinen Fall zerfetzen. Und, und außerdem hat Felix den Text geschrieben!

Schreib nicht

Mir ist dieser sehr simple Liebestext früh, nach 2,5 Stunden Schlaf auf dem Weg zur Berufsschule eingefallen. Es war mein erster Versuch ein Lied zu schreiben (noch vor Firmenfeier) und ist dafür ganz ok geworden.

Der Übergang zu Kristallin ist Konrad aber super gelungen.

Kristallin

Kristallin ist das Lied, das genau so geworden ist, wie ich mir das vorgstellt habe.

Das Lied dreht sich um die Entfremdung durch Drogenkonsum, vor allem um die letzten Wünsche, die im Rausch noch übrig bleiben.

Es ist repetetiv, ein bisschen schief und explodiert am Ende in ein Chaos. So gewollt, so geworden.